Operculum – das Auge des Meeres

In bis zu 25 Metern Meerestiefe ist sie zu Hause – die Turbanschnecke. Um sich zu schützen, produziert sie das sogenannte Operculum, einen massiven Deckel aus spiralförmig aufgebautem Kalk. Nach dem Ableben der Schnecke löst sich der Stein und wird an Land gespült.
Die Schönheit des Operculums (auch Aphrodites Amulett, Shiva-Auge oder Ockhi de Santa Lucia genannt) kommt erst durch geduldiges Schleifen und Polieren, vorsichtig per Hand, zum Vorschein. Die prächtige Vielfalt und Intensität der Farben variiert je nach Nahrung der Schnecke.
Das Auge des Meeres hat eine einzigartige Ausstrahlung, seine Aura als „innerer“ Glücksbringer und die positive Kraft der Spirale sind Teil vieler Legenden.

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